// RACE DETAIL
20263Locarno Triathlon 2026
Ein anspruchsvolles Schwimmen, eine ungeplante Pause an der Centovallibahn und ein glücklicher Zieleinlauf unter drei Stunden am Lago Maggiore.
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// FINISH
2:59:45ZIELZEIT1,55 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10,5 km Laufen; auf der Radstrecke fast zwei Minuten Wartezeit an der geschlossenen Bahnschranke in Ponte Brolla.
// RACE STORY
Der Rennbericht
Beinahe hätte ich meinen Start verpasst. Kurz davor schaute ich noch dem Führenden der Mitteldistanz zu, wie er nach 1,9 Kilometern Schwimmen in weniger als 30 Minuten aus dem Wasser kam. Unglaublich stark! Ich war so beeindruckt, dass ich dabei beinahe die Zeit vergass und mich plötzlich beeilen musste, um rechtzeitig an meinem eigenen Start zu stehen.
Das Schwimmen war für mich sehr schwierig. Das Feld blieb lange eng zusammen und im Wasser war entsprechend viel Betrieb. Dazu kamen Wellen und unruhiges Wasser. Ich fand nur schwer meinen Rhythmus und war froh, als ich nach 45 Minuten wieder festen Boden unter den Füssen hatte.
Der erste Wechsel verlief dafür gut und ich freute mich, endlich auf dem Rad zu sitzen. Auf der Strecke wartete dann eine besondere Überraschung: In Ponte Brolla war die Barriere der Centovallibahn geschlossen und ich musste fast zwei Minuten auf den Zug warten. So etwas erlebt man auch nicht bei jedem Triathlon. Danach lief es grundsätzlich gut, obwohl ich nicht besonders viel Energie hatte. Mit meiner Radzeit von 1:12 Stunden und einem Schnitt von über 33 km/h bin ich trotzdem sehr zufrieden – vor allem, wenn ich die Wartezeit an der Bahnschranke berücksichtige.
Auch der zweite Wechsel gelang gut. Als ich auf die Laufstrecke ging, freute ich mich sehr, Anna und Muriel zu hören und zu sehen. Ihre Unterstützung gab mir nochmals zusätzliche Motivation.
Das Laufen wurde wie erwartet schwierig. Wegen meiner Knieprobleme hatte ich im Vorfeld nur wenig Lauftraining absolvieren können. Während des Rennens blieb das Knie zum Glück schmerzfrei – die Schmerzen kamen erst danach. Die fehlenden Laufkilometer machten sich aber deutlich bemerkbar und führten zu einer für mich eher enttäuschenden Laufzeit. Trotzdem kämpfte ich mich Schritt für Schritt ins Ziel.
Am Ende überwog ganz klar die Freude. Es war ein wundervolles Rennen in einer traumhaften Umgebung. Das Tessin, Locarno, der Lago Maggiore und die vielen Zuschauer sorgten für eine grossartige Atmosphäre. Ich konnte trotz der schwierigen Momente vieles geniessen und bin mit meinem Rennen und der Zielzeit von unter drei Stunden sehr zufrieden.
Herzlichen Dank an Anna, Muriel und an alle, die mich vor, während und nach dem Rennen unterstützt, angefeuert und begleitet haben – ganz besonders auch für den grossartigen Support in der WhatsApp-Gruppe. Euer Support bedeutet mir sehr viel.
// RACE GALLERY
Bilder & Momente
8 Bilder aus diesem Rennen.







